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Gebetsanregungen

Finden Sie Ihr eigenes Gebet: Sechs Anregungen für Ihren Kontakt zu Gott - im Alltag und am Sonntag, in der Not und im Glücksmoment. Für jede Anregung ein entsprechender Impuls - auch im Hinblick auf die momentan schwierige coronabedingte Situation!

Herz-Gedanke

„Es hat mir die Sprache verschlagen.“ Wie traurig, wenn einem Menschen die Worte versiegen. Wie schlimm, wenn jemand verstummt. Wie einsam, ohne sich ausdrücken zu können. Wie fürchterlich still, wenn man keine Worte mehr findet. Aber auch: Wie menschlich! Immer wieder erleben Menschen etwas, was sie – zumindest zuerst, oft auch später – nicht in Worte fassen können. Weil sich die Gefühle und Emotionen nicht einordnen lassen. Weil die Gedanken noch keine Formulierung gefunden haben. Weil ich gar nicht ausdrücken kann, was mich beeindruckt und bedrückt.

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Kraft-Wort

Sorgen-Freude

Frühlingsidylle in Deutschland. Und gleichzeitig ein gefährliches Virus auf dem Vormarsch. An den Abenden sind die Fernseher eingeschaltet. Der Tagesschausprecher liest die neuen Zahlen vor. Viele Berichte sind besorgniserregend. Die Bilder dazu auch. Welch ein Kontrastprogramm!

Und wir mittendrin. Bedroht in einer blühenden Welt. Grüne Auen und finsteres Tal. Ich denke an den 23. Psalm. Schon vor tausenden von Jahren scheint der Beter ein ähnliches Kontrastprogramm zu erleben. Von blühenden Wiesen und dunklen Wegen singt er in seinem Psalm.

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Zweifel-Glaube

Glaube hilft. So heißt es. Und Beten festigt. So heißt es. Wenn es einem dreckig geht, wenn einer die Puste ausgeht, wenn ich innerlich nur noch schwarzsehen kann, wenn es äußerlich kein Halten mehr gibt – „dann hilft Beten“. Ja, das stimmt. Viele Zeugnisse von Jungen und Älteren berichten von dieser Kraft des Betens. Einer Kraft, die sich entwickelt, weil mir neuer Atem geschenkt wird, weil ich Worte für den Ärger und die Trauer finde, wenn ich bete. Weil ich meine Sorgen ausdrücken kann. Weil ich Mut gewinne und Antworten auf meine Fragen bekomme.

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Ruhe-Punkt

Seit einigen Wochen muss der Sonntagsgottesdienst ausfallen. Der gewohnte Ruhepunkt fällt weg. „Wir bleiben zuhause“, heißt das Motto, seitdem das Coronavirus sich immer weiter ausbreitet.

Viele Menschen sind in Sorge. Die einen haben Angst um erkrankte Angehörige oder um die eigene Gesundheit, andere sorgen sich um ihre berufliche Existenz. Einige können ihre Eltern nicht im Pflegeheim besuchen und manche müssen nach dem Tod eines Angehörigen Abschied nehmen, ohne dass Freunde und Bekannte sie begleiten.

Welche neuen Wege lassen sich finden, um unseren von Corona veränderten Alltag zu bewältigen? Wo finden wir Ruhepunkte, die Gegenakzente setzen und an denen wir Kraft schöpfen können? Auszeiten gegen die Angst.

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Welt-Verknüpfung

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