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Morgengebete

Wir danken St. Benno für die Veröffentlichung dieses Gebets.

Weitere Infos zum Verlag

Martin Luthers Morgengebet

Des Morgens, wenn du aufstehst, kannst du dich segnen mit dem Zeichen des
heiligen Kreuzes und sagen:
Das walte Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist! Amen.

Darauf kniend oder stehend das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser.
Willst du, so kannst du dies Gebet dazu sprechen:

Ich danke dir, mein himmlischer Vater,
durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn,
dass du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast,
und bitte dich,
du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel,
dass dir all mein Tun und Leben gefalle.

Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele
und alles in deine Hände.
Dein heiliger Engel sei mit mir,
dass der böse Feind keine Macht an mir finde.
Amen.

Alsdann mit Freuden an dein Werk gegangen und etwa ein Lied gesungen oder
was dir deine Andacht eingibt.

Dietrich Bonhoeffers Morgengebet

Verfasst im Gefängnis

Gott, zu dir rufe ich in der Frühe des Tages.
Hilf mir beten und meine Gedanken sammeln zu dir;
ich kann es nicht allein.

In mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht;
ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht;
ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe;
ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede;
in mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist die Geduld;
ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich.

Vater im Himmel, Lob und Dank sei dir für die Ruhe der Nacht,
Lob und Dank sei dir für den neuen Tag.
Lob und Dank sei dir für alle deine Güte und
Treue in meinem vergangenen Leben.

Du hast mir viel Gutes erwiesen,
lass mich nun auch das Schwere aus deiner Hand hinnehmen.
Du wirst mir nicht mehr auflegen, als ich tragen kann.
Amen.

Dank für den neuen Tag

Aus Gebets-Leitfaden der Andreasgemeinde Eschborn

Guten Morgen, mein Gott.
Ich freue mich auf den Tag. Ich lebe gern. Das will ich dir sagen.

So geht es heute nicht allen.
Darum gib mir strahlende Augen,
hilfreiche Hände,
aufmerksame Ohren,
wärmende Worte,
behutsames Schweigen,
einen Blick für das, was zwischen den Zeilen steht,
und eine ansteckende Fröhlichkeit.

Schenke mir ein klares Gedächtnis für mein Wohlgefühl heute,
damit ich mich erinnere, wenn ich selbst mal elend bin.
Zwischen Licht und Dunkel wandern wir alle
zu dir.

Guten Morgen, mein Gott. Ich lebe gern.
Danke für diesen Tag.

Amen.

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